Redcliffe - The Bee Gees
Die Bee Gees waren eine Popgruppe der Brüder Barry, Maurice und Robin Gibb. Geboren auf der Isle of Man, sie liegt in der irischen See und aufgewachsen in Redcliff in Australien, begannen die Brüder ihre Karriere 1958 in Australien als Kinderband mit Beatmusik. Nachdem die Band einen Vertrag mit Polydor unterschrieben hatte, kehrte die Familie nach Großbritanien zurück. Danach wurden die Bee Gees weltweit bekannt. Mit dem Soundtrack zum Film Saturday Night Fever feierten sie ihren größten kommerziellen Erfolg. Das Guiness Buch der Rekorde verzeichnet die Bee Gees als erfolgreichste Familienband der Welt. Auf der Weiterfahrt kommen wir nach Redcliffe und schauen uns den „Bee Gees Walk“ an.
Noosa Head
Noosa liegt am breiten Mündungstrichter des Noosa River und ist das nördliche Ende der Sunshine Coast. Wir wandern im Noosa National Park an der östlichen Landspitze. Auf dem Wanderweg haben wir schöne Ausblicke auf die Buchten und die Küstenlandschaft. Durch den Regenwald gehen wir zurück. Kurz bevor wir unseren Camper erreichen, beginnt ein schweres Gewitter und der Regen fällt sintflutartig vom Himmel. Wir sind sofort bis auf die Haut klitschnass und das Wasser steht „meterhoch“ in unseren Schuhen. Die Fahrt zum Campingplatz ist abenteuerlich. Die Straßen haben sich in Bäche verwandelt. Der Scheibenwischer schafft es nicht, das Wasser von der Scheibe zu wischen. Auf dem Campingplatz sehen wir dann die Bescherung im Wohnmobil. Das Wasser ist im Bett, das Bad steht unter Wasser und läuft durch das Womo in das Fahrerhaus, die Stufe an der Tür ist mit Wasser gefüllt. Oh, je! Wir trocknen Alles so gut es bei dem Regen möglich ist. Ernst klebt am nächsten Tag erneut die Fenster mit Panzertape zu. Mal sehen, ob es dem nächsten Regen standhält?! Am nächsten Tag unternehmen wir eine Bootstour auf dem Noosa River. Wir wandeln auf den Spuren von Daniel. Hier in Noosa, hat Daniel knapp 2 Jahre während seines Australienaufenthaltes gelebt.
Eumundi Markets
Der Eumundi Markets findet 12 km von Noosa am Mittwoch und Samstag statt. Wir schlendern durch die Einkaufgassen und staunen über das vielfältige Angebot.
Rainbow Beach
Das Städtchen Rainbow Beach ist nach den farbigen Sandklippen, die am Strand auf ragen benannt. Wir wandern zum Carlo Sandblow und unternehmen eine Tour mit einem 4x4 Fahrzeug nach Fraser Island.
Fraser Island - „K’gari“
Die lokal ansässigen Kabi Aborignials nannten Fraser Island K’gari, was soviel wie Paradiesinsel bedeutet.
Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Sie ist 124 km lang und bis 14 km breit. Sie ist mit Eukalyptusbäumen, Gräsern, Akazien und Sträuchern bewachsen. Farne, Palmen und riesige Kauri-Fichten bilden den insularen Regenwald, der, was einzigartig ist, auf Sand wächst. Wir haben eine Tagestour von Rainbow Beach aus gebucht. Wir werden mit dem 4x4 Fahrzeug vom Campingplatz abgeholt. Mit einer kleinen Fähre vom Inspekt Point wird der Bus auf die Insel gebracht. Unser Busfahrer und seine Kollegen, helfen einem Baufahrzeug, das sich in den Sand gegraben hat, wieder raus. Wir erleben einen besonderen Tag auf der Insel. Die Fahrt auf dem Sand, das Fahrzeug schauckelt und immer wieder wird es sehr „Bumpy“, holperig. Um auf die Toilette zu kommen müssen wir durch den Fluss laufen. Ein Schiffswrack ist zu sehen. Es ist vor 90 Jahren an der Küste gesunken. Im Landesinneren kommen wir zu einem 900 Jahre alten Baum. Das Alter kann man am Umfang des Baumes errechnen. Das kristallklare Wasser des Lake McKenzie, lädt zum Baden ein, eine Erfrischung ist es nicht. Das Wasser ist brühwarm. Um in Ruhe unser Lunch essen zu können, sitzen wir in einem „Gehege“ mit Bänken und Tischen, das die Dingos fernhält.
Mon Repos Enviromental Park
Im Mon Repos turtle Centre erleben wir ein besonderes Ereignis. Ab November kommen die Karett Meeresschildkröten zur Eiablage an den Strand. Wir können unter Aufsicht der Ranger dieses Spektakel mit erleben. Im Visitor Center bekommen wir eine Einführung. Dann heißt es Warten. In der Dunkelheit kommen die Schildkröten an den Strand. Nach knapp zwei Stunden ist es so weit. Wir gehen in einer Gruppe geführt von einer Rangerin zu dem Platz am Strand wo die Schildkröte dabei ist, für die Eiablage ein Loch zu graben. Fotografieren dürfen wir erst nicht. Die Rangerin legt eine Taschenlampe an den Rand vom Loch, dass die Schildkröte gräbt. So sehen wir wie sie gräbt. Eine ganze Weile arbeitet die Meeresschildkröte mit den beiden Hinterflossen. Sie schaufelt den Sand nach draußen. Die Rangerin erklärt den Vorgang. Nachdem das Loch tief genug ist, können wir beobachten, wie sie die Eier in das Loch fallen lässt. Jetzt ist der Moment gekommen, wo wir in einem Kreis um die Schildkröte stehen dürfen. Die Schildkröte ist während der Eiablage so konzentiert, dass die Ranger und die Volontäre die Schildkröte nach Verletzungen untersuchen, vermessen und neu chipen können. Diese Meeresschildkröte ist an diesem Strand geschlüpft. Sie kommt ihr ganzes Leben immer wieder an diesen Strand, um Eier abzulegen. Diese Schildkröte ist zum vierten Mal hier. Nach der Eiablage schiebt die Schildkröte den Sand wieder ins Loch. Sehr schwerfällig beginnt sie sich zu drehen, um den Rückweg ins Meer anzutreten. Sie orientiert sich am Horizont, wo sie hin gehen muss. In der Zwischenzeit haben die Volontäre ein Loch etwas weiter oben, nahe den Dünen gegraben. Die Eier werden aus dem Loch geholt, gezählt und in das „sichere“ Loch gebracht. Alle dürfen mit helfen. Ich trage 4 Eier dorthin. Sie sind ganz schön schwer. Jetzt dauert es bis Januar oder März, bis die kleinen Schildkröten schlüpfen.
Rockhampton
In Rockhampton fahren wir auf den Mount Archer und haben ein Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.
Am Abend bekommen wir ein weiteres Gruppenessen serviert.
Eungella Nationalpark
Auf der Fahrt zum Eungella National Park, kommen wir an vielen Zuckerrohrfeldern vorbei. Das schilfähnliche Gras wird auf etwa 6500 Farmen angepflanzt. Pro Haktar angebautemn Zuckerrohr werden etwa zehn Tonnen Rohzucker gewonnen. Über 95% der australischen Zuckerrohr Produktion stammen aus Queensland. Wir sehen die Erntemaschinen und die Körbe, in denen der geschnittetene Zuckerrohr abtransportiert wird. Durch die Felder und an der Straße entlang verlaufen Kilometer lange Schmalspur Eisenbahnschienen.
Die Straße zum Eungella Nationalpark windet sich in steilen Serpentinien in die Clarke Range hinauf. Der Name des Nationalparks stammt aus der Aboriginal Sprache und bedeutet „Land der Wolken“. Am Broken River können wir das seltene Schnabeltier und kleine Wasserschildkröten beobachten. Am Abend und in der Nacht gibt wolkenbruchartige Regenfälle. Nachdem Ernst in Noosa wieder mal alle Fenster mit Panzertape verklebt hat, kommt das Wasser nur noch an der Türe ins Wohnmobil herein.
Cape Hillsborough National Park
Der kleine Küstennationalpark liegt auf einer Halbinsel. Vom Campingplatz wandern wir den Andrews Point Track. Wir laufen den Regenwald bedeckten Hügel steil nach oben und haben an verschiedenen Viewpoints Ausblicke auf herrliche Sandstrände, hohe Klippen und etwas weiter entfernt blicken wir auf kleine Inselgruppen.




















































































































































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Heros (Samstag, 06 Dezember 2025 15:43)
Ja die Bee Gees, ich höre sie heute noch gerne. Bei den tollen Bildern kann man gar nicht glauben, dass es auch so aus Kübeln regnen kann. Deine Berichte sind einfach toll, in Erdkunde wurde nur sehr sehr wenig über Australien berichtet, es war ja auch so weit weg. Wir wünschen Euch gute Weiterfahrt und wenn, dann mit normalem Regen.Viele Adventsgrüsse von Renate und Heros