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Die Küste zwischen Melbourne und Eden

 

Philipp Island

 

Die Insel ist Heimat verschiedener Tierarten. An der Südwestspitze der Insel am Point Grant führen Holzstege entlang der Basaltküste. Von dort haben wir einen Blick auf „The Nobbies“ zwei kleine Inseln, die man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Etwas weiter draußen sind die „Seal Rocks“. Auf den Felseninseln gut 1km vor der Küste lebt eine Kolonie von 20.000 - 25.000 Pelzrobben. Leider sehen wir keine Robben. Am Summerland Beach im Osten der Insel leben Zwergpinguine, die mit 35 cm die kleinsten auf der Welt sind. Sie sind die einzigen Pinguine, die auf dem australischen Festland brüten. Während der Brutzeit bleibt ein Elternteil an Land, während das andere Elternteil in den Brandungswellen auf Futtersuche geht. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit kommen sie wieder an Land und watscheln zu den Brutnestern. Die „Pinguin Parade“ kann man miterleben. Da es in Strömen regnet, sind wir bei diesem Schauspiel nicht dabei.

 

Eagles Nest

 

Wilson Promontory

 

 

Der Wilson Promontory National Park kurz „The Prom“ ist ein uraltes Granitvorgebirge und ein Teil der ehemaligen Landbrücke zur Insel Tasmanien, die infolge des Anstiegs des Meeresspiegels nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren überflutet wurde. Hier ist die Heimat von Känguru- und Emuherden. Auf der Fahrt der 32 km langen Panoramastraße bis Tidal River bekommen wir einen guten Eindruck vom Nationalpark. An der südlichsten Spitze des australischen Kontinents, wandern wir auf dem Küstenwanderweg. Das Wetter ist weiter sehr wechselhaft. Während der Wanderung ziehen wir immer wieder die Regenjacken an oder aus. Eine geplante Bootsfahrt musste aufgrund des starken Windes abgesagt werden. Am Abend beim Briefing gibt es heißen Grog.

 

Raymond Island

 

Die nur 6 km lange und 2 km breite Insel erreichen wir von Paynesville mit einer kleinen Personenfähre. Auf Raymond Island leben unzählige Koalas im Einklang mit den Einwohnern der Insel. Wir laufen auf dem „Koala Trail“ immer wieder mit Blick nach oben und sehen viele Koala, die sehr versteckt in den Astgabeln der Eukalyptusbäumen sitzen.

 

Lakes Entrance - die Gipsland Lakes

 

Lakes Entrance wird Victoria‘s Holiday Capital genannt. Außerhalb der Saison leben knapp 4000 Einwohner dort. In den Sommermonaten wächst die Bevölkerung auf das Zehnfache an. Für Angler und Segler ist das Geflecht aus Wasserwegen, Inseln und Buchten ein beliebtes Urlaubsziel. Die lang gestreckte Seenplatte der Gippslands Lakes, die bei Lakes Entrance durch eine schmale Öffnung mit dem Meer verbunden ist, war einst Teil einer großen Meeresbucht. Heute erstreckt sich hinter der schützenden, bis zu 40 m hohen Dünenbarriere, die das Meer in Jahrtausenden aufbaute, eine Kette von Lagunen und Seen. Wir übernachten in diesem Ort und essen im Seafood Restaurant lecker Fisch.

 

Eden

 

Eden ist die südlichste Stadt in New South Wales und liegt an der Twofold Bay. Die liegt am dritttiefsten Hafen in der südlichen Hemisphäre. Der Hafen ist der größte Fischereihafen in New South Wales. Das Department of Defence nutzt den Hafen und betreibt eine große Werft zur Instandhaltung von Kriegsschiffen. Außerdem legen auch Kreuzfahrtschiffe im Hafen an. Wir übernachten in diesem kleinen Ort und schauen ihn zu Fuß an.

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Kommentare: 1
  • #1

    Ursula aus München (Samstag, 22 November 2025 00:41)

    Wow, welch eindrucksvolle Fotos! Der Regenbogen sieht so unwirklich aus, also wo Regen da auch Schönheit!